Semester-Rückblick 2009

Letztes Semester habe ich mich dazu entscheiden das Wahlmodul „E-Learning“ zu belegen. Diese Wahl habe ich aus unterschiedlichen Gründen getroffen. Zum einen wurde mir dieses Fach von einigen Kommilitonen sehr empfohlen und zum anderen konnte ich mir gar nicht so viel unter „E-Learning“ vorstellen. Das hat mich neugierig gemacht und so wollte ich mehr über dieses Themenfeld erfahren. Vorab hatte ich nur sehr wenige Erfahrungen mit E-Learning gesammelt. Ich hatte bereits englische Grammatik im Web geübt um mein Englisch etwas aufzubessern.

Mir war gar nicht so richtig klar, was mich in dieser Vorlesung erwarten würde. Mir war auch nicht bewusst, was genau E-Learning alles beinhaltet oder welche Möglichkeiten es bietet.

Heute, nachdem das Semester sich schon dem Ende zu neigt, bin ich sicher, dass ich die richtige Wahl getroffen habe. Erst heute ist mir klar, wie wenig ich tatsächlich über E-Learning wusste und wie wenig mir bewusst war, wie viele Möglichkeiten es gibt.

Ich erinnere mich noch genau an unsere erste Online-Konferenz. Das war schon irgendwie aufregend. Wir haben uns alle in einem virtuellen Klassenraum getroffen auf WIZIQ. Jeder hat seine Aufgabe, die er bearbeiten sollte, vorgestellt. Die einen haben eine Datei hochgeladen, andere haben über ein Whiteboard ihre Erläuterungen skizziert. Das war schon irgendwie verrückt. Da sitzt man alleine zu Hause vor seinem Rechner und kann mit verschiedenen Personen in ganz anderen Stadtteilen oder Städten reden und auf eine virtuelle Tafel zeichnen, so dass jeder es sehen kann.

Ich erinnere mich auch noch an unseren Online-Gastvortrag. Als ich den virtuellen Klassenraum betrat, waren dort ganz viele Personen, die ich nicht kannte. Zuerst dachte ich, ich hätte den falschen Klassenraum betreten. Dann sah ich aber, dass Herr Peters und Frau Symolka online waren. Wir erfuhren schließlich, dass die Anwesenden von dem Vortrag über Twitter erfahren haben. Das fand ich persönlich auch total spannend. Leider hatten wir auch hier einige technische Probleme. Aber das bleibt leider manchmal nicht aus.

Ich erinnere mich noch an unser Online-Seminar. Der Ton lief über eine Telefonkonferenz und für die Präsentation haben wir ein Online-Tool verwendet. Verrückt. Da telefoniert man mit vielen verschiedenen Personen, die man alle nicht kennt und die sich alle in den unterschiedlichsten Städten aufhielten: Düsseldorf, München, Brüssel und viele mehr…! Abgesehen davon, dass das Thema sehr oberflächlich behandelt wurde, war es dennoch eine interessante Erfahrung.

Jetzt blicke ich zurück auf Online-Konferenzen, Online-Gastvorträge, ein Online-Seminar, auf viele Skype-Konferenzen, auf virtuelle Klassenräume und einige Präsenzveranstaltungen zum Thema E-Learning. Wir haben Lerntheorien, Lernstrategien, didaktische Ansätze diskutiert, haben über Bar- und Edu-Camps gesprochen, haben uns über Marketing für E-Learning unterhalten und haben uns mit dem Thema E-Learning an der FH Düsseldorf genauer beschäftigt. Ja, wir haben viel gelernt zum Thema E-Learning! Haben wir alles gelernt, was es zu lernen gibt? Ganz sicher nicht!

Was ich aber ganz sicher weiß, dass mir diese Vorlesung Lust auf mehr gemacht hat. Ich werde in Zukunft aufgeschlossener in Bezug auf diese Form des Lernens sein und glaube, dass mir diese Erfahrungen auch in meinem Berufsleben nützlich sein werden.

Ich habe Lust weiterhin virtuelle Klassenräume zu besuchen, Online-Konferenzen und Online-Seminare zu nutzen. Vielleicht werde ich schon nächstes Semester ein Online-Seminar besuchen, um endlich meine englisch Kenntnisse aufzubessern.

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Autor: janinaG
Datum: Freitag, 8. Januar 2010 20:15
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