Das erste Mal… E-Learning
Der Begriff „E-Learning“ ist in vielen Ohren noch ziemlich neu und modern und irgendwie auch abstrakt. Dabei sind die meisten von uns doch schon damit in Berührung gekommen, sei es nun mit einer Software am heimischen PC (CBT / Computer Based Training) oder aber über den Browser im Internet (WBT / Web Based Training). In unserer schnelllebigen Welt ringen wir immer öfter nach Definitionen, denn sein implizites Wissen zu verbreiten ist dank des WWW sehr viel einfacher geworden. Butter ist eben Butter, aber wofür steht eigentlich das E? Es kursieren viele Möglichkeiten, wie Electronic, Efficient, Easy oder Elaborated, um nur ein paar zu nennen.
Im Rahmen des Spezialisierungsmodules E-Learning im Studiengang „Kommunikations- und Multimediamanagement“ der FH Düsseldorf, gehen wir zusammen mit unserer Dozentin Frau Peters dem E-Learning auf den Grund. Sie hat den Lehrauftrag angenommen, weil es trotz des stets sehr hohen Arbeitsaufwands immer Spaß macht, Wissen zu teilen und dabei auf neue Fragen und andere Perspektiven zu stoßen. E-Learning eröffnet für sie neue Möglichkeiten des Lehrens und Lernens und erhofft sich ein interessantes Lernmodul zu einem wirtschaftswissenschaftlichen Thema mit den Teilnehmern konzipieren zu können.
Herr Oliveira z.B. war bereits in eine firmeninterne webbasierte Wissensabfrage involviert, die sich auf vielfältige Arbeitsabläufe / Prozesse als Bestand des Tagesgeschäfts bezog. Der Grundgedanke dahinter hat ihm sehr gut gefallen. Die Möglichkeit, Lehr- und Lerninhalte auf eine neue Art und Weise vermitteln zu können, ist bei ihm von großem Interesse. Er erhofft sich durch das Spezialisierungsmodul in der Zukunft das Thema E-Learning beruflich weiterverfolgen zu können.
Auch Herr Nogueira erwägt eine berufliche Perspektive. Für ihn ist Wissen sein Schlüssel zu mehr Freiheit. Wissen und Bildung in die entferntesten und entlegensten Ecken der Welt bringen zu können fasziniert ihn.
Herr Gorbachov hat sich im Laufe des Studiums auf Presse- und PR-Arbeit und Webdesign spezialisiert. E-Learning sieht er als ideale Ergänzung an, da er sich auch beruflich an der IT-Branche orientiert. Die konzeptionelle und technische Seite des E-Learning interessieren ihn und er hofft im Laufe des Seminars mehr über lerntheoretische Ansätze zu erfahren. Er möchte den Umgang der entsprechenden Werkzeuge lernen und am Ende die Stärken und Schwächen erkennen können.
Via Internet lernen. Das fasziniert Frau Ekert. Sie nimmt an verschiedenen Online-Kursen teil, besonders wenn es um Sprachtraining geht. Nun möchte sie mal wissen, wie es eigentlich im Hintergrund so abläuft – oder wie die Programmierer sagen würden: im Backend.
Ohne Vorwissen kam Frau Tschan in das Modul und inzwischen nutzt sie sogar ein PLE (Personal Learning Environment), um Zusatzinformationen oder Wissenswertes schnell nachlesen zu können. Sie sieht die neuen Möglichkeiten im „Web 2.0“ als Chance, dass die Menschen in der Zukunft jederzeit und vor allem individuell lernen können. „Lebenslanges Lernen sollte so für jeden möglich sein.“ schrieb sie. Diese Aussage bewegt sie dazu am E-Learning-Modul teilzunehmen.
Ich persönlich bin sowohl beruflich als auch privat am Thema E-Learning interessiert und hoffe abschließend die Fähigkeiten besitzen zu können selbst ein E-Learning-Kurs oder andere „E-Learning-Produkte“ zu erstellen, konzeptionell und technisch. E-Learning bringt meiner Meinung nach noch eine Menge Potenzial mit sich.
Die Erwartungen sind schaffbar und die Motivation vorhanden. Wir legen los.
Bernd Janßen
