2 Wochen Druckbetankung!
Samstag, 21. November 2009 18:44
Viele Studenten kennen dieses Phänomen. Klausurtermin ist der 21. Febr. – heute ist der 28. Jan. Etwas mehr als drei Wochen bis zur Klausur.
Die vorlesungsfreie Zeit fängt in einer Woche an – bis dahin sitzt man noch 12 Semesterwochenstunden in der Uni und muss die letzten Projekte zum Abschluss bringen und am Wochenende ist die Auszugsparty des besten Kumpels. “Ich schaff das schon”, denkt man sich.
Heute ist der erste Tag der vorlesungsfreien Zeit. Die Party von vor 2 Tagen ist überwunden und man hat noch 15 Tage bis zur Klausur. Motiviert und voller Elan trifft man sich mit zwei Freunden in der Bibliothek und sucht sich ein ruhiges Plätzchen im 3. Stock.
Es ist leise. Alle anderen sitzen konzentriert über den Büchern und kauen an ihren Stiften. “Super! So schlimm wird das gar nicht mit dem Lernen”, hört man im eigenen Kopf und packt das Skript aus. Während die beiden Freunde noch leise die neuesten News austauschen, schnappt man sich ein Bonbon und legt das 260-seitige Skript und den vollen Schnellhefter mit Zusatznotizen und Erläuterungen auf den Tisch.
Den Lieblingskulli im Ansatz schreibt man zügig die ersten 5 Seiten Zusammenfassung runter und nach 7 Std. Bib, einigen lustigen Essenspausen und dem Gefühl eine Menge geschafft zu haben fährt man um 17 Uhr nach Hause.
Die kommenden Tage gestalten sich ähnlich. Die Aufenthalte werden länger, die Pausen kürzer und das Skript nimmt kein Ende. Bereits der zweite Kulli ist leer und die Zusammenfassung sieht mittlerweile nicht mehr nach einer Zusammenfassung aus, sondern mehr wie ein Taschenbuchskript.
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Thema: Wintersemester 2009/2010 | Kommentare (1) | Autor: janinaS
